Dachdeckerinnung Vechta-Cloppenburg auf Innungsfahrt in der Schweiz

Aktuelles aus der Innung Apr. 27, 2026

Die Dachdeckerinnung Vechta-Cloppenburg führte vom 15. bis 17. April 2026 eine dreitägige Innungsfahrt in die Schweiz durch. Sieben Innungsmitglieder reisten per Flugzeug an, um neben dem fachlichen Austausch auch das Miteinander innerhalb der Innung weiter zu stärken.
Ein besonderer fachlicher Höhepunkt war der Besuch beim Unternehmen Leister. Dort erhielten die Teilnehmer exklusive Einblicke in eine noch unveröffentlichte technische Neuentwicklung im Bereich der Nahtverbindung bei Kunststoffabdichtungen.
Durch die gebündelte Praxiserfahrung der anwesenden Dachdeckermeister konnten konkrete Hinweise zur Verarbeitung und Anwendung im Baustellenalltag gegeben werden. Diese praxisnahen Rückmeldungen wurden seitens des Herstellers aufgenommen und flossen teilweise direkt in die Weiterentwicklung der Innovation ein.
Neben den fachlichen Programmpunkten kam auch das kulturelle Rahmenprogramm nicht zu kurz. In der Stadt Luzern besichtigten die Teilnehmer unter anderem am Vierwaldstättersee die historische Kapellbrücke, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Region.
Ein weiteres Highlight stellte der Besuch des Bürgenstock dar. Die Auffahrt mit dem Hammetschwand-Lift, dem höchsten freistehenden Außenaufzug Europas, bot den Teilnehmern eindrucksvolle Ausblicke über den Vierwaldstättersee und die umliegende Alpenlandschaft.
„Der direkte Austausch mit Herstellern und Kollegen ist für unser Handwerk von großer Bedeutung. Gerade die Möglichkeit, unsere praktischen Erfahrungen in die Entwicklung neuer Produkte einzubringen, ist ein echter Mehrwert“, betonte Obermeister Kurt Grefenkamp.
Die Innungsfahrt hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Verbindung aus fachlicher Weiterbildung und kollegialem Austausch einen wichtigen Beitrag für die Weiterentwicklung des Dachdeckerhandwerks leistet.
Die Schweiz erwies sich dabei nicht nur fachlich, sondern auch landschaftlich als äußerst lohnendes Reiseziel. Insbesondere das besondere Ambiente der Stadt Luzern hinterließ bei allen Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck.

Kurt Grefenkamp